Erinnerungshain Schwarzenberg Ein Platz für die Ewigkeit
Heute ist es ein geradezu mystischer, verwunschener Ort mit zwei Ruinen, vereinzelt erkennbaren Gräbern, verlorenen Treppchen, Wegen und verwilderter Friedhofsvegetation.
Am oberen Ende des alten Prozessionsweges erheben sich unter dem Schatten alter Bäume imposante Mauerreste,
ein ehemaliges Ehrenmahl.
Wer den ehemaligen Waldfriedhof betritt, wird verzaubert sein von der erhabenen Wirkung, den das Areal auf dem „Krähenhübel“ entfaltet.
Es ist ein naturnaher, mit Efeu überwachsener Ort, wo Erinnerungen gepflegt werden können, der zum Spazieren, Träumen und zur Zwiesprache mit den Vorfahren einlädt.
Der Blick hinab ins Tal fällt auf Neuwelt und Sachsenfeld.
Ab 1913 haben Zöglinge (Waisenkinder) des „Prinzeß-Marien-Stift“ mit Material aus dem nahegelegenen Steinbruch einen parkähnlichen Waldfriedhof angelegt, der sich bis zur Kammlinie eines kleinen Höhenzuges erstreckt. Er galt um 1930 als der schönste Waldfriedhof in ganz Sachsen.
Von 1916 bis 1946 wurden hier überwiegend Bewohner des Marienstiftes, Einwohner des Ortsteil Sachsenfeld, in Kriegszeiten aber auch verstorbene Lazarett-Insassen beigesetzt.
Die einfachen Gräber und Grüfte wurden mit großen Bruchsteinen versehen, die zum Teil heute noch Reste einer schlichten Beschriftung zeigen.
Bis Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden noch vereinzelt Gräber von Angehörigen gepflegt.
Der Friedhof wurde nie entwidmet und einfach nur der Natur überlassen.
Das Besondere an diesem privaten Waldfriedhof ist, daß die alten Grabstätten und Steine nicht nach Ablauf einer amtlichen Ruhezeit beseitigt werden, sondern einfach dem Lauf der Zeit und dem Wirken der Elemente überlassen bleiben.
Wessen Stein einmal dort liegt, hat einen Platz für eine gefühlte Ewigkeit gefunden.
Als Eigentümer dieses ehemaligen Waldfriedhofes bietet der Verfasser allen Interessierten gegen eine kleine, einmalige Gebühr einen
Platz bis zum Ende aller Tage. Die Nachkommen des Eigentümers sind darauf verpflichtet.
D.h.: Nach individueller Absprache und Auswahl eines Platzes, z.B. neben einem bestimmten Baum (Auch Familienbäume sind möglich.), kann der Kunde selbst - oder ggf. mit Transportunterstützung durch eine Fachfirma - Grabsteine, Grabplatten, Denkmale u.ä. für eine unbegrenzte Zeit auf dem Areal des früheren Waldfriedhofes aufstellen bzw. ablegen.
Die sehr moderaten Preise richten sich nach Größe und Beschaffenheit des Objektes sowie die gewünschte Ablagestelle.
Als Kunde müssen Sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, was mit den Steinen geschieht.
Zukünftige Kosten fallen nicht an.
Wer also einen zeitlich unbefristeten Platz für einen alten Grabstein, eine Grabplatte oder Denkmale seiner Vorfahren sucht, oder für sich selbst einen Ort der Erinnerung (unabhängig von der amtlichen Bestattung) bestimmen möchte, der kann hier fündig werden.
Kontakt: Karsten U. Teubner
Telefon: 0160 94928729